Geschichte der Postbaugenossenschaft

100 Jahre Baugenossenschaft des Post- und Telegrafenpersonals in München und Oberbayern

Genossenschaften - Vom 19. Jahrhundert ins dritte Jahrtausend. Ein Überblick.
Gründung und Aufbau im Kaiserreich
Erster Weltkrieg und Weimarer Zeit
Nationalsozialsmus und Zweiter Weltkrieg
Genossenschaftsverbände im Dritten Reich
Die Baugenossenschaft des Bayrischen Post- und Telegrafenpersonals in der NS-Zeit
Nachkriegszeit und Wirtschaftswunderjahre
Ära Westdeutschland
Ausblick


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Genossenschaften - Vom 19. Jahrhundert ins dritte Jahrtausend. Ein Überblick.

Eine Genossenschaft im modernen Sinn ist ein auf demokratischer Basis arbeitendes Unternehmen. Entschieden wird gemeinschaftlich, ähnlich wie in einem Verein. Diese Art der Führungsorganisation ist jedoch nicht alles, was eine Genossenschaft von einer rein wirtschaftlich ausgerichteten Geschäftsform unterscheidet.
Zwar arbeiten Genossenschaften, wie andere Unternehmen auch, gewinnorientiert. Aber sie folgen dabei einer ganz bestimmten unternehmenspolitischen Leitlinie. Nicht nur das Unternehmen selbst profitiert, sondern der Erfolg wird mit den "Kunden" geteilt - das sind in diesem Fall die Mitglieder. In einer Genossenschaft besteht keine "einseitige" Geschäftsbeziehung, wie sie sonst im Wirtschaftsverkehr üblich ist. Die Mitglieder sollen erklärtermaßen an den Gewinnvorteilen des Geschäftbetriebes teilhaben. Nur wenn dies gewährleistet ist, wird eine Genossenschaft als solche gesetzlich anerkannt.